Bekanntlich hat das "Hohe List"-Observatorium auch ein Geschichte. Eine Geschichte, die mit der Geschichte der dort handelnden Personen erzählt werden kann. In der Ausgabe 10/2025 der "Sterne und Weltraum" wird unter dem Titel "Die erst Astronomin auf einem deutschen Lehrstuhl" über das Leben und Wirken von Waltraut C. Seitter berichtet, die wesentliche Stadien ihres Lebens auf dem "Hohen List" zugebracht hat.
(Nebenbei: Der vormalige Lehrstuhlinhaber ihres Lehrstuhls an der Uni Münster war Prof Hans Straßl . Vor langer Zeit (genauer vor fast 60 Jahren) hat mir jener Hans Straßl mal das Leben gerettet. Und das kam so: Als (sehr) junger Schüler durfte ich einmal eine der damaligen Regionaltagungen der VdS organisieren. Prof Straßl hielt dort einen Vortrag über Nomogramme ( das war sein Hobby, Nomogramme sind so etwas wie mehrdimensionale Rechenschieber ) Als ich ihm vom örtlichen Bahnhof abholte, um mit ihm zum Tagungsort zu gehen, wäre ich - vor lauter Aufregung - vor einen herannahenden LKW gelaufen, wenn er mich nicht zurückgerissen hätte.)
Einen ( ganz keinen ) Kritikpunkt zum Artikel über Waltraut C. Seitter habe ich dann aber doch noch : Eine kurze Bemerkung darüber, dass das "Hohe List"-Observatorium noch existiert, und dort u.A. auch Sternenfreune ihr Hobby pflegen, wäre in einer Zeitschrift, die von Amateuren gelesen wird, durchaus hilfreich und - soweit darf ich vielleicht gehen, auch im Sinne von Waltaut Seitter.
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ps: Mein Alias "ctb" soll an die Radioastronomie erinnern. (ctb ist ein catalog von radio-quellen)
Anbei noch zwei Bilder von Waltraut C. Seitter. Eines zeigt sie am Schmidtspiegel des Hohn Lists, das nadere am Smith College in den USA, wo sie einen Lhrauftrag hatte.